Die Veränderungen in der Religionspolitik 306 bis 321
Die vorliegende Unterrichtseinheit untersucht die Religionspolitik Konstantins
zwischen 306 und 321 am Beispiel des Streites der Christen in Nordafrika. Dabei
werden sowohl die Rechtsvorschriften der römischen Kaiser als auch die
Verwaltungsanweisungen Konstantins sowie offizielle Briefe des Kaisers
herangezogen. Die Lernsequenz erlaubt die folgenden Erkenntnisse:
Konstantins Religionspolitik geht über die jeweils aktuell-offizielle Linie der
römischen Herrscher hinaus und unterstützt das Christentum.
Die Gründe für diese Politik bleiben ebenso mehrdeutig formulierbar wie die
Frage offenbleibt, ob Konstantin bereits als Christ anzusehen ist.
Erschwert wird ein abschließendes Urteil auch dadurch, dass an der Echtheit der
Quellen, auf die sich die Unterrichtseinheit nur stützen kann, z.T. erhebliche
Zweifel bestehen.
Der Unterrichtsentwurf besteht aus einem
Grundkursteil (Gesetzgebung 311-313)
Leistungskursteil (Konstantin und die Christen in Nordafrika)
sowie einem Vertiefungskurs (kritische Quellenarbeit am Beispiel zweier Texte
des Optatus von Mileve).
Der letzte Teil eignet sich auch als Methodenkurs.
Entsprechend gibt es die folgenden Module:
1_1 Gesetzgebung 311-313 Materialteil
1_2 Gesetzgebung 311-313 Lehrerkommentar
2_1 Konstantin und die Christen in Nordafrika (Materialteil)
2_2 Konstantin und die Christen in Nordafrika (Lehrerkommentar)
2-4
Quellenarbeit 2 Arbeitsblatt
2_5 Konstantin und die Christen in Nordafrika (Tafelbild)
Das Material ist ausschließlich für die Sekundarstufe II bestimmt und kann neben
Geschichts- und Gesellschaftskundekursen auch im Fach Religion, ggf. in Auswahl,
eingesetzt werden.