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Am 26.11.2021 um 20:15 Uhr auf 3sat:
Der Untergang

Spielfilm (ursprünglich in zwei Teilen): Deutschland 2004.
Regisseur Oliver Hirschbiegel und Produzent Bernd Eichinger zeigen in einer Koproduktion von Constantin-Film und ARD das Grauen des Nationalsozialismus: ein Drama über die letzten Tage im Führerbunker.

Der Film basiert auf Informationen von Traudl Junge und Albert Speer. Beratend wirkte Joachim C. Fest, dessen Gespräche mit Speer eine der Grundlagen des Filmes darstellen. Unbeschadet der Problematik der beiden Zeitzeugen, insbesondere Albert Speers, imponiert der Film zum einen durch hervorragende schauspielerische Darstellungen, insbesondere von Bruno Ganz als Hitler und Alexandra Maria Lara als Traudl Junge, sowie die szenische Verdichtung der Absurditäten des Nationalsozialismus, die in den letzten Tagen in Berlin 1945 deutlich werden: phrasenhafte Durchhalteparolen, die brutale Gewalt der Durchsetzung eines Regimes, das dem Untergang geweiht ist, die Ansprüche und Sprüche eines "Führers", der sein Scheitern zum Untergang des eigenen Volkes uminterpretiert, die grotesken Treuebekundungen in der Reichskanzlei unter der Erde und die grausame Kriegswirklichkeit über der Erde, von der Berlin längst gezeichnet ist. Mit dem Nachspann, in den ein Interview mit Traudl Junge eingebaut wurde, das diese  kurz vor ihrem Tod  gegeben hatte, gewinnt der Film eine Perspektive, die unmittelbar zur historischen Reflexion einlädt.

Bruno Ganz als Hitler


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