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Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
seit 25. Dezember 2019 in den Kinos
Dauer: 1 Std. 59 Min.

Der Film ist eine neue Adaption des gleichnamigen Romans von Judith Kerr. Der Roman war 1971 erschienen und zwei Jahre später ins Deutsche übersetzt worden. Bereits 1978 erfolgte eine Verfilmung durch den WDR. Die Neuverfilmung mit den Darstellern Riva Krymalowski, Oliver Masucci, Carla Juri u.a. stammt von Caroline Link.

Im Jahr 1933 gerät das Leben der kleinen Anna Kemper (Riva Krymalowski) völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Judith Kerr hat im Roman ihre eigene Familienkonstellation recht genau übernommen; aus ihrem Bruder Michael wurde Max, hinter dem berühmten Vater verbirgt sich Alfred Kerr und die in Berlin noch musizierende und von Haushalts- und Geldsorgen unberührte Mutter hat deutliche Ähnlichkeit mit Kerrs zweiter Ehefrau Julia Weismann.

Titelcover

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