Die Feldpost
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Die Feldpost war der einzige Kommunikationsweg für Soldaten in Kriegsgefangenschaft um mit der Heimat in Kontakt zu bleiben. Wir analysierten vor allem die Feldpost der Soldaten aus den französischen Gefangenenlagern, den so genannten „Depot des prisonniers de
guerre“, die vor allem im Nord-Westen, aber auch im Süden des heutigen Frankreichs zu finden sind. Die bekanntesten waren in der Nähe von Caen, Tours und Rouen. Es waren jedoch auch Postkarten aus England und Russland zu finden. Auffällig dabei war, dass die Feldpost verschiedenen Zwecken diente, wie zum Beispiel die Bitte um
so genannte
Liebesgaben oder der einfache Kontakt mit der Familie. Aber auch die offiziellen Schreiben
der Verwaltungsinstitutionen, wie zum Beispiel ein Schreiben der Gemeinde Züsch, die in diesem Schreiben der Geschäftsstelle des
Roten Kreuzes in Trier mitteilt, in welchem Kriegsgefangenenlager Soldaten aus ihrer Gemeinde
sind, gehören zu der Feldpost. Die Feldpost bestand hauptsächlich
aus den für die Gefangenen vorgefertigten "Carte Postale".
Kriegsgefangenensendung: |
Rotes Kreuz |