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Zeichnung von Kriegsanleihen zur
Finanzierung des Krieges
"Wir haben Hindenburg unser Vertrauen geschenkt, wir wollen für Hindenburg die neue Kriegsanleihe zeichnen" Die Grundidee: Das Reich lieh sich Geld bei der Bevölkerung und zahlte dieses verzinst zurück. Der Zeichnungspreis lag 2% unter dem Nennwert der Anleihe. Der Zinssatz betrug 5%, wobei die Kriegsanleihe von Seiten des Reiches bis zum 1. Oktober 1924 unkündbar war. Von Seiten des Zeichners war die Anleihe jederzeit verkäuflich, d.h. der Zeichner konnte im Prinzip jederzeit über das Geld verfügen, wenn er einen Käufer fand, was jedoch aufgrund der katastrophalen wirtschaftlichen und finanziellen Lage des Staates nahezu ausgeschlossen war ( z.B.: Inflation 1924 ). Die Kriegsanleihen trugen neben dem Verbrauch des früher gesammelten Kriegsschatzes und der Einführung neuer Steuern zur Deckung der Kriegskosten bei. |