Die Sache mit dem Ablass:

Der Ablassskandal des Jahres 1517

Die Geschichte mit dem Ablass ist schon theologisch eine harte Nuß. Ging es doch um den Ablass, also das Erlassen zeitlicher Sündenstrafen, die nach der Beichte bestehen blieben. Der Erwerb eines Ablass setzte also immer eine Beichte vorraus. Ein Umstand, den die zahlreichen Ablassprediger gern verschwiegen, und der Luther zur Richtigstellung bestehender kirchlicher Regeln in den 95 Thesen von 1517 veranlasste.

Warum der Verkauf eines Ablass so enorm forciert wurde, kann dieser Folienreihe entnommen werden, die aufzeigt, welche ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen zum Ablassskandal des Jahres 1517 führten.

Sie liegt in zwei Reihen vor: einmal als Lehrervortrag zur Präsentation, zum anderen als Gruppenarbeit, die mithilfe von Internetrecherchen durchzuführen ist. Die erste Version setzt PC und Beamer (oder IWB) voraus, die zweite die Nutzung eines Computerraumes. Die Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler befinden sich auch auf einem einzelnen Doppeöblatt. Zusätzlich kann auch über ein weiteres Powerpoint die Ereignisabfolge z. B. am Whiteboard zur Lernkontrolle beziffert werden.

Eine detaillierte Darstellung zu diesem Modul findet sich unter:

F. Feder / O. Nieß, Verantwortliches Handeln in Wirtschaftsfragen. Vom Reichstag 1512 zur Finanz- und Wirtschaftskrise der Gegenwart: Handreichung zur Heilig-Rock-Wallfahrt, Trier 2012. 

 

Materialien: