Fachforum Geschichte                                                                    Datenschutz und Impressum
für den Geschichtsuntericht an weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt Regionalgeschichte des Trierer Raumes
Aktuelles Archivpädagogik Buchneuheiten Fachdikaktik Medienpädagogik Museumspädagogik Regionalgeschichte Wettbewerbe

Aktuelle Ausstellungen

NEU! Belginum-Wederath: "Die Dame von Schengen" (Ausstellungseröffnung verschoben)
Berlin: neue Plakatausstellung "„Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“

Berlin: Plakatausstellung als Wanderausstellung "Die Macht der Gefühle"
Koblenz: "vorZEITEN!" (seit 10.05.2018 auf der Festung Ehrenbreitstein)
Mainz: Vorankündigung zum Kaiserjahr 2020 (12.09.2020-18.04.2021)
Mannheim: Alltagswelten einer Industriestadt (verlängert bis 28.06.2020)
Osthofen: Wanderaustellung "Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34"
Speyer: "Medicus - die Macht des Wissens" (08.12.2019-21.06.2020)

ACHTUNG! Bitte beachten: Die Wiedereröffnung des Museumsbetriebes unterliegt Landesregeln.

______________________________________________________________________________________________________

Ausstellung 2022 in Trier: Der Untergang des Römischen Reichs

Nach Konstantin 2007 und Nero 2016 findet 2022 zum dritten Mal innerhalb von 15 Jahren in Trier eine Landesausstellung zur römischen Antike statt. Dabei setzen das Rheinische Landesmuseum, das Stadtmuseum Simeonstift und das Museum am Dom ihre Kooperation fort, die sich zuletzt auch bei der Karl-Marx-Ausstellung bewährt hatte. Sie zeigen vom 25. Juni bis 27. November 2022 erstmalig eine gemeinsame Ausstellung, die sich dem Untergang des Imperium Romanum in seiner Gesamtheit widmet. Die drei Ausstellungsorte sind unter dem gemeinsamen Dach für ihre Ausstellungsteile mit unterschiedlichen Schwerpunkten verantwortlich. Gemeinsames Marketing, gemeinsames Begleitprogramm und Kombitickets verbinden die drei Museen zu einer großen Schau. Das Budget ist mit rund 4,8 Millionen Euro veranschlagt.

Der Untergang des Römischen Reiches sei eines der „Megathemen der antiken Geschichte", so Marcus Reuter, Leiter des Rheinischen Landesmuseums. Die Ursachen für den Verfall des Imperiums, den auch Trier als Kaiserresidenz der Spätantike nicht aufhalten konnte, seien wissenschaftlich noch nicht endgültig geklärt.

Die Stadt Trier wird neben dem Ausstellungsteil im Stadtmuseum eine ergänzende Präsentation in der Schatzkammer der Stadtbibliothek zeigen. Das Landes- und das Dommuseum werden bei der Ausstellung auf viele eigene Exponate zurückgreifen können, darunter eine Büste des Kaisers Gratian, die als Plakatmotiv dient. Dem Kaiserkopf fehlt die Nase: Er steht somit auch als Symbol für die bröckelnde Macht Roms.

Gratian-Kopf

Büste des spätrömischen Kaisers Gratian: Er regierte von 375 bis 383 n. Chr. die meiste Zeit von Trier aus.
Sein ehemaliger Erzieher Ausonius verfasste nach dem Sieg seines Vaters Valentinian I. und  Gratians über die Alemannen die bekannte Mosella.
Fundort: RLM Trier

______________________________________________________________________________________________________

 

Weitere Links:  Geschichtsunterricht im Museum

In Trier und Umgebung ermöglichen unter anderen die hier aufgeführten Museen einen Geschichtsunterricht an historischen Objekten:

Belginum-Wederath: Archäologiepark

Bitburg: Kreismuseum
Cochem: Bundesbankbunker-Museum
Fell: Besucherbergwerk 
Grimburg: Burg- und Hexenmuseum
Hermeskeil: Hochwaldmuseum
Hinzert: Gedenkstätte mit Dokumentationszentrum 
Konz: Freilichtmuseum Roscheider Hof
Pommern: Archäologiepark Martberg
Speicher: Heimatmuseum
Trier: Rheinisches Landesmuseum
Trier: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Trier: Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum
Trier: Karl-Marx-Haus Trier
Wiltingen u.a.: Westwallmuseen

______________________________________________________________________________________________________