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für den Geschichtsuntericht an weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt Regionalgeschichte des Trierer Raumes
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Übersicht über aktuelle Wettbewerbe

Bundessiegerehrung im Geschichtswettbewerb
EUSTORY-France 2017/2018

Erinnerung sichtbar machen - 80 Jahre Reichspogromnacht
Filmprojekt: Was kannst Du über die Schoah sagen?
Preisträgerehrung im Geschichtswettbewerb 2016/2017
NEU!Open Educational Resources: Award RLP 2018 (Lehrer- und Institutionenwettbewerb)
Schüler- und Jugendwettbewerb 2018 (Landtag Rheinland-Pfalz und Landeszentrale für politische Bildung)
Sonderpreise der Kaiser Ruprecht Bruderschaft zum Geschichtswettbewerb

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NEU!Open Educational Resources: Award RLP 2018

Gesucht werden Ideen und Konzepte zur Implementierung einer OER-Strategie in rheinland-pfälzischen Bildungsorganisationen aus allen Bildungsbereichen:

Konzepte, wie der Idee der freien Bildungsmaterialien als Einzelperson oder in der eigenen Einrichtung bzw. Organisationseinheit, ob Schule, Hochschule, Volkshochschule, Bildungsträger, etc., zu Bekanntheit und Akzeptanz verholfen werden kann

Ideen zur Aktivierung und Einbindung von Lehrenden und/oder Lernenden in die Nutzung und Produktion von OER-Materialien oder Anwendungen

Strategievorschläge zur Implementierung von OER in der eigenen Einrichtung

Eingereicht werden können u.a. Textdokumente oder Videos, in denen das Konzept vorgestellt wird. Bewerben können sich Einrichtungen, Organisationseinheiten oder Einzelpersonen aus Bildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Der Wettbewerb wird im Rahmen des Projekts OER@RLP von den Partnern des Verbundprojekts ausgeschrieben. Preise werden in drei Kategorien vergeben: allgemeine Erwachsenen- und Weiterbildung; Hochschulbildung; Schulen und Jugendbildung.

Einsendeschluss: 28. Februar 2018

Weitere Informationen im Flyer sowie unter https://www.oer-at-rlp.de/award2018

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"Mitgedacht - mitgemacht!"- Schüler- und Jugendwettbewerb 2018

Die drei Themen für den Schüler- und Jugendwettbewerb 2018  von Landtag Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für politische Bildung sind vom Landtagspräsidenten festgelegt worden und die Prospekte und Plakate dazu sind ab November bei der Landeszentrale für politische Bildung erhältlich. Unter dem Motto "Mitgedacht - mitgemacht!" können die Jugendlichen in textlicher, bildnerischer oder medialer Form folgende Themen bearbeiten:

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 31. März 2018.
Die Preisverleihung findet in Mainz am Dienstag, den 05. Juni 2018, im Frankfurter Hof statt.

Literaturlisten zu den Themen gibt es auf der Seite der Landeszentrale für politische Bildung - Bibliothek.

Für nähere Informationen zum Schüler- und Jugendwettbewerb steht Dieter Gube gerne zur Verfügung.
E-Mail: dieter.gube@politische-bildung-rlp.de
06131 - 164098

Zur Website des Wettbewerbes: https://politische-bildung-rlp.de/veranstaltungen/schueler-und-jugendwettbewerb.html

Logo der Landeszentrale

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EUSTORY-France 2017/2018

Die Fédération des Maisons Franco-Allemandes und die Mission du centenaire de la Première Guerre mondiale möchten die 2014 begonnene pädagogische Auseinandersetzung mit der deutsch-französischen Geschichte aus Anlass der Gedenkfeierlichkeiten zum Ersten Weltkrieg fortsetzen. Zusammen schreiben die Partner für die Jahre 2017 bis 2019 im Rahmen von EUSTORY-France weitere deutsch-französische Geschichtswettbewerbe für Schülerinnen und Schüler aus.

Aufgabe der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler ist es, sich mit den Friedensvorstellungen der Vergangenheit zu beschäftigen. Die Thematik des Wettbewerbs zielt im Jahr 2017/18 auf den „Frieden im Krieg“.

Während und sogar schon vor dem bewaffneten Konflikt wurden Stimmen in der Zivilgesellschaft laut, die sich gegen den Krieg richteten und auf eine friedliche Lösung des Konflikts pochten. Die Konferenz sozialistischer Abgeordneter in Zimmerwald (Schweiz) im September 1915 ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Am 12. Dezember 1916 unterbreiteten die Mittelmächte (Deutschland und Österreich-Ungarn) öffentlich Vorschläge für Verhandlungen. „1917 war man vielleicht nicht weit von einem Frieden entfernt“, schreibt der Historiker Georges-Henri Soutou. Der soziale und politische Kontext hatte sich in den drei Kriegsjahren verändert.

Das deutsche Parlament stimmte im Juli 1917 für eine Friedensresolution. Der Heilige Stuhl führte diese Initiative am 1. August fort, zu einem Zeitpunkt, zu dem mehrere sozialistische Parteien eine Friedenskonferenz in Stockholm organisieren wollten. Im Januar 1918 skizzierte Wilson den 14 Punkte-Plan mit der Idee eines „Friedens ohne Sieger“.

Beiträge können in Einzelarbeit, als Gruppenarbeit, oder als Arbeit einer gesamten Klassen erstellt werden. Einzelne Schülerinnen und Schüler sowie Gruppen können dabei eine/n Tutor/in zur Seite stehen haben, die/der ihr/e Lehrer/in sein kann. Besonders begrüßt werden Beiträge, die von einem deutsch-französischen Tandem erstellt werden (ein/e deutsche/r und ein/e französische/r Schüler/in, oder eine deutsche und eine französische Gruppe, oder eine deutsche und eine französische Klasse, die zusammenarbeiten).

Für den Wettbewerb gilt eine Einschreiberegel bis 10.02.2018 und eine Abgabefrist bis zum 25.03.2017. Weitere Informationen auf der Seite:   http://www.eustory.fr

Logo Website

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Was kannst Du über die Schoah sagen?
Ein Filmprojekt für Schülerinnen und Schüler

Aufgabe bei diesem Filmprojekt ist es, sich in einer Projektgruppe von zwei bis vier Jugendlichen mit der Frage "Was kannst Du über die Schoah sagen?" zu beschäftigen und die Gedanken dazu in einem kurzen Film (max. 15 Minuten) darzustellen und zu dokumentieren.

Einreichfrist ist der 31.01.2018. Alle Informationen zum Ablauf des Filmprojekts und zu den Regularien auf der Website https://ueberdieschoah.de/

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Erinnerung sichtbar machen - 80 Jahre Reichspogromnacht
Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler als Beitrag zur Erinnerungskultur

Schulklassen, Kurse, Schülergruppen oder einzelne Schüler/innen sollen angeregt werden, altes Bildmaterial zu Synagogen oder dem ehemaligen jüdischen Leben in ihrer Stadt zu recherchieren und mit den Ortskoordinaten in einer speziellen Datenbank zu publizieren, die den historischen Vergleich mit der heutigen Situation aus identischem Blickwinkel ermöglichen wird. Mit Hilfe der GPS-Koordinaten und mit Hilfe der augmented reality Technik auf dem Smartphone oder Tablet soll damit Geschichte vor Ort sichtbar und real erlebbar gemacht werden. Die Inhalte werden darüber hinaus über das Internet auch weltweit verfügbar sein.

Zusätzlich zum Bildmaterial können pro Projekt Texte, Videos und Audiobeiträge erarbeitet und eingestellt werden. So könnten Schüler z. B. eventuell noch lebende Zeitzeugen oder deren direkte Nachkommen interviewen, daraus einen 'Radio-' oder Youtube-Beitrag schneiden und diesen dem Projekt beifügen bzw. mit ihm verlinken. Auch die Archive der Städte und Gemeinden sowie der lokalen Zeitungen können aufschlussreiche Hinweise auf die damalige Zeit enthalten.

Der Wettbewerb wird technisch von Future History aus Freiburg begleitet. Future History stellt die projektbezogenen Softwaretools kostenlos zur Verfügung.

Die Projektarbeit in den Schulen kann jederzeit beginnen, muss aber bis zum 30.09.2018 abgeschlossen sein, damit die Projekte noch durch einen Beirat nach Inhalt, Form und Originalität bewertet werden können. Die besten Schulprojekte sollen Preisgelder und/oder Sachspenden erhalten. Die besten Beiträge werden ausgezeichnet.

Weitere Informationen: https://www.zum.de/portal/Erinnerung-sichtbar-machen-80-Jahre-Reichspogromnacht-2018

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 Bundessiegerehrung im Geschichtswettbewerb

Am 22.11.2017 fand in Berlin die Bundessiegerehrung im Geschichtswettbewerb statt. Bundespräsident Walter Steinmaier zeichnete in Anwesenheit von ausgewählten Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern aus allen jeweils landesbesten Schulen die fünf ersten Bundessieger aus. Insgesamt hatte die Körber-Stiftung als Veranstalter des Wettbewerbes fünf erste Bundespreise, 15 zweite und 30 Bndespreise für einzelne Wettbewerbsbeiträge ausgelobt.

Aus Rheinland-Pfalz erhielten jeweils  einen zweiten Bundespreis:

Einen dritten Bundespreis errang:

Mit insgesamt vier Bundespreisen erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder sehr gute Platzierungen in diesem Wettbewerb. Gekrönt wurde dieses gutes Ergebnis durch das Abschneiden des Rabanus Maurus Gymnasium im Bundeswettbewerb. Gemeinsam mit dem Annette-von -Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster erreichten die Mainzer den ersten Platz im Ranking der bundesbesten Schulen. In einer Pressererklärung würdigte Frau Ministerin Hubig die Leistungen der rheinland-pfälzischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie das Abschneiden des Rabanus-Maurus-Gymnasiums.

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Geschichtswettbewerb 2016/2017:
Preisträgerehrung in Mainz

Der Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten erfreute sich in der Runde 2016/2017 eines bundesweit deutlichen Zuspruches. Das Thema „Religion macht Geschichte“ bearbeiteten über 5.000 Kinder und Jugendliche in 1.645 Wettbewerbsbeiträgen. In Rheinland-Pfalz wurden insgesamt 108 Wettbewerbsbeiträge von 211 Schülerinnen und Schülern eingereicht. Damit blieb die Beteiligung im Land auf einem hohen Niveau. Mit wenigen Ausnahmen kamen die am Wettbewerb beteiligten Schulen aus dem Bereich der Gymnasien des Landes.

Die Landesjury von Rheinland-Pfalz konnte 17 Landessieger und 17 Förderpreisträger auszeichnen. Mit elf Landessiegern und zehn Förderpreisträgern lag das Rabanus-Maurus-Gymnasium aus Mainz unangefochten an der Spitze vor dem Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier und dem Eichendorff-Gymnasium Koblenz mit je einem Landessieg und einem Förderpreis. Landespreise gewannen außerdem Schülerinnen und Schüler des Emanuel-Felke-Gymnasiums Bad Sobernheim, des Technik-Gymnasiums der BBS Wittlich, des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums St. Goarshausen und des Burg-Gymnasiums Kaiserslautern.

Im Bezirk Trier ging ein weiterer Förderpreis neben dem AVG Trier an das Eifel-Gymnasium Neuerburg.

Am 07.09.2017 erhielten die Landessieger ihre Urkunden und Preisgelder im Mainzer Landtag aus den Händen von Landtagspräsident Hering und Staatsekretär Beckmann. Die Ehrung der Landessieger und Förderpreisträger richtete der Landtag von Rheinland-Pfalz aus. 


Preisträgerehrung in Mainz - Gesamtbild

Preisträgerehrung in Mainz - Gesamtbild
Körber-Stiftung / Jürgen Lotz

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon 040·808192- 145

Zur Homepage des Wettbewerbes!

Übersicht zu den Ergebnissen in Rheinland-Pfalz!

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Sonderpreise der Kaiser Ruprecht Bruderschaft zum Geschichtswettbewerb

Am Samstag, den 23. September 2017, lud die Körber-Stiftung gemeinsam mit der Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens zur Verleihung der Sonderpreise auf dem Königsstuhl zu Rhens ein. Zusätzlich zu den Preisen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf Landes- und Bundesebene verlieh die Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens erstmals in diesem Jahr zehn Sonderpreise für Wettbewerbsbeiträge aus Rheinland-Pfalz, die sich dem diesjährigen Ausschreibungsthema »Gott und die Welt. Religion macht Geschichte« in besonderem Maß aus dem Blickwinkel der Regionalgeschichte Rheinland-Pfalzʹ gewidmet hatten. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden die Sonderpreisträger mit einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 200 Euro ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten Carmen Ludwig, Körber-Stiftung, Astrid Sibbe, Max von Laue-Gymnasium in Koblenz, Alexander Thon, Kanzler der Bruderschaft, und Roland Kraußer, Schreiber der Bruderschaft.

»Die Anerkennung und Auszeichnung des Engagements der Schülerinnen und Schüler und ihrer Tutoren ist uns sehr wichtig, daher freut uns die Initiative der Kaiser Ruprecht Bruderschaft«, betonte Carmen Ludwig, Leiterin des Geschichtswettbewerbs bei der Körber-Stifutng. »Die Kaiser Ruprecht Bruderschaft zu Rhens hat sich zum Ziel gesetzt, das öffentliche Bewusstsein für die deutsche Geschichte zu stärken. Im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten verlieh die Bruderschaft deshalb getreu dem Motto ›Geschichte ist mehr als nur Geschehenes‹ zehn Sonderpreise. Ausgewählt wurden besonders gelungene Arbeiten, die sich inhaltlich und räumlich auf das Gebiet des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz beziehen«, so der Kanzler der Bruderschaft, Alexander Thon.

Unter den mit einem Sonderpreis ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler finden sich mit Judith Esser von der BBS für Technologie und Umwelt Wittlich und Florian Geisbüsch vom AVG Trier auch zwei Preisträger aus dem Raum Trier, die beide zuvor in Mainz mit einem Landespreis ausgezeichnet waren.

Bild unten links: die Preisträgerinnen und Preisträger auf den Stufen des Königsstuhls. Bild unten rechts: Florian Geisbüsch vom AVG.
Zur Homepage der Bruderschaft: http://k-r-b.de/

Preisträger am Königsstuhl Florian Geisbüsch (AVG)

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Weitere Hinweise:

Hinweise zu aktuellen Wettbewerben im Fach Geschichte finden sich auf dem rheinland-pfälzischen Bildungsserver unter:
http://geschichte.bildung-rp.de/wettbewerbe.html 

Der Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten hat außerdem eine eigene Seite, die über
http://bw-geschichte.bildung-rp.de/ erreicht wird.
Kriterien, nach welchen gute und nützliche Wettbewerbe erkannt werden können, bietet die KMK auf ihrer Seite: http://www.kmk.org/bildung-schule/allgemeine-bildung/sonstiges-einzelfragen/schueler-und-jugendwettbewerbe.html.
Möglichkeiten zur Verbindung einer Wettbewerbsarbeit, insbesondere im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, mit einer Facharbeit oder Besonderen Lernleistung enthalten die folgenden Ausführungen von Herrn Kai Willig (RFB Westpfalz): http://rfb.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/rfb.bildung-rp.de/Wettbewerbsarbeit__Facharbeit__Besondere_Lernleistung.pdf.
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